Bei meinen Freundinnen zum Kaffee
Bei meinen Freundinnen zum Kaffee

 

 

 

 

 

Über den Zeitraum des Jahres 2012,2013,2014 trinkt, siebt und fotografiert Margret Schopka "Kaffee" im Rahmen ihrer aktuellen Work-in-Progress Arbeit. Ihr Konzept bedient sich eines Rituals: die Verabredung zum Kaffee mit der Freundin. Sie veabredet sich nicht am unpersönlichen Ort, sondern in der Intimität des Zuhause ihrer jeweiligen Gastgeberin. In der kurzen Zeitspanne, während der frische Kaffee zubereitet wird, siebt sie kalten Kaffeesatz über ein Tischtuch aus Spitze, das die Gastgeberin zur Verfügung stellt. Die Spitzendecke, ein Relikt feiner Tischkultur, wird zur Braunpause dieser Kunst-Schöpfung. Ähnlich der Schönheit und Flüchtigkeit eines Mandalas entsteht ein filigranes Gebilde von vergänglichem Zauber. In Kaffeegeruch gebettete Begegnungsfreude oder schon ein Stück Erinnerung?

Die Freundinnen trinken zusammen Kaffee - für die Dauer der Kaffeepause existiert die Arbeit in situ. Dann wird sie fotografiert und weggefegt.

Susanne Geuer

 

Over the course of the year 2012/2013,2014 Margret Schopka drinks, sieves, and photograph'Coffee' as part of her most recent work-in-progress project. Her concept is based on a ritual – meeting up for a coffee with a friend. Rather than choosing an impersonal place for the meeting, she seeks the intimacy of the home of her respective hostess. While the fresh coffee is being prepared, she sifts cold coffee grounds over a lace table cloth that her host has provided. The lace cloth – a relict of fine table culture – is transformed into a printing screen for this art creation. Similar to the beauty and transience of a mandala, a filigree structure of ephemeral magic emerges.

The friends drink coffee together, and for the duration of the coffee break, the work exists in situ.Then it is photographed and swept away.

 

Susanne Geuer

 

 

 

 

 

"daz es swindelt in den sinnen"

zusammen mit Beate Gördes und Jón Thor Gislason

Galerie A 24 Bergisch Gladbach

Eröffnung am 7.10.2016 19.00

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© Margret Schopka